Von 07.04 – 08.04 fand in Graz die zweite Zukunftskonferenz zum Thema Interprofessionalität in der Primärversorgung.

Die Veranstaltung stand heuer ganz im Zeichen des Austauschs verschiedenster medizinischer Berufsgruppen, sowohl des im PHC Konzept sogenannten Kernteams, aber auch des erweiterten Teams. Gesundheits- und Sozialprofessionen stellten in einem anspruchsvollen und anregenden Diskurs ihre Ansichten, Ansprüche und Möglichkeiten in der künftigen Primärversorgung. Besonders spannend war hierbei auch die Präsentation der Situation aus dem SMZ Liebenau mit dem starken sozialmedizinischen Fokus. Auch das neu eröffnete PHZ Enns rückte vielfach ins Zentrum der Aufmerksamkeit.
Rückblickend war dies wohl die einschlägige Fachtagung, wo man dem Initiator Dr. Stefan Korsatko und seinem Organisationsteam nur gratulieren kann. Viele Aspekte, die dort diskutiert wurden, werden wesentliche Eckpfeiler der Primärversorung in Zukunft darstellen.
Soziale Arbeit hat in diesem Zusammenhang die große Chance, eine neue Sichtweise auf PatientInnen einzubringen, sich als Advokaten für PatientInnenanliegen einzusetzen und gleichzeitig ein wesentliches Bindeglied zwischen medizinischer Versorgung und sozialen Diensten zu agieren.